Für Kliniken

MeNota® für Krankenhaus und Abteilung

Schulung für den Sepsis-Prozess, die Ihr gesamtes medizinisches Personal praxisnah befähigt und Ihren QS-Sepsis-Prozess stärkt – ohne IT-Projekt, ohne KIS-Integration.

QS-Sepsis ab 2026 – was bedeutet das für Ihr Haus?

Seit dem 1. Januar 2026 ist die externe Qualitätssicherung Sepsis (QS-Sepsis) nach der DeQS-Richtlinie des G-BA für alle nach § 108 SGB V zugelassenen Krankenhäuser verpflichtend. Die Anforderungen steigen stufenweise.

ZeitraumWas gilt?
2026Dokumentationspflicht aktiv. Keine Sanktionen, keine öffentliche Veröffentlichung. Aufbauphase.
Ab 2027Einrichtungsbezogene Veröffentlichung der Qualitätsergebnisse durch IQTIG. Öffentliche Vergleichbarkeit.
Ab 2028Vergütungsabschläge bei Nicht-Erfüllung möglich. Öffentliche Qualitätsrankings.

QS-Sepsis misst unter anderem: Screening-Quote (Ziel: ≥ 90 % der Fälle), Blutkultur-Qualität, Zeit bis zur Antibiotika-Gabe, Vorhandensein eines ABS-Teams und die Verfügbarkeit einer hausinternen Sepsis-SOP.


Schulungsverpflichtung praxisnah unterstützen — ohne zusätzlichen Aufwand

QS-Sepsis verlangt strukturierte Schulungsmaßnahmen für medizinisches und pflegerisches Personal zur Erkennung, Risikoeinstufung und Therapie der Sepsis. Das IQTIG akzeptiert hierfür ausdrücklich digitale Schulungsformate. MeNota® vermittelt Ihrem Team die zentralen Scoring-Systeme (qSOFA, SOFA, NEWS2) praxisnah und niedrigschwellig — als Ergänzung zu bestehenden Schulungsmaßnahmen Ihres Hauses.

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Niedrigschwellig

Keine Schulungstermine, kein Raum buchen — Personal lernt die Scoring-Logik dort, wo es sie braucht: am Bett.

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Wiederholbar

Anders als eine einmalige Präsenzschulung steht die Referenz dauerhaft zur Auffrischung zur Verfügung.

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Einrichtungsbezogen einsetzbar

Mit Krankenhaus-Lizenz ergänzt um Ihre hauseigene Sepsis-SOP — Schulungsinhalt und institutioneller Standard aus einer Hand.

Schulung ersetzt keine Aufsichtspflicht MeNota® unterstützt die praxisnahe Vermittlung von Scoring-Wissen. Die formale Erfüllung und Dokumentation der QS-Sepsis-Schulungsverpflichtung liegt in der Verantwortung Ihres Hauses.

Was MeNota® für Ihr Haus leistet

MeNota® gibt Ihrem Team die strukturierten Referenzdaten an die Hand, die fundierte klinische Beurteilung schneller machen – ohne IT-Projekt, ohne Wartezeit.

Schnelles Scoring

NEWS2, SOFA, qSOFA zum gezielten Erlernen und Auffrischen – ohne Umwege über das KIS. Referenzberechnungen in Sekunden.

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Ihre Sepsis-SOP

Die hauseigene Sepsis-SOP als Referenzdokument – immer griffbereit, auch ohne Intranet. Aktualisierungen sofort sichtbar.

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ABS-Fibel

Hauseigene Antibiotika-Referenz Ihres ABS-Teams nach Tarragona-Strategie (»Listen to your hospital«) – von Ihrem Haus selbst inhaltlich verantwortet, über MeNota® jederzeit griffbereit.

Wichtiger Hinweis ABS-Fibel und Sepsis-SOP werden vollständig von Ihrem Haus erstellt und inhaltlich verantwortet – MeNota® stellt sie lediglich strukturiert und jederzeit griffbereit zur Verfügung, ohne sie inhaltlich zu verändern oder zu interpretieren.

Wir haben schon eine Plattform-Lizenz — wozu noch MeNota®?

Allgemeine Plattformen und generische Calculator-Apps sind wertvolle, breite Wissensquellen – aber nicht auf gezielte Schulung ausgelegt. MeNota® schult Ihr Team gezielt an drei Stellen, an denen generische Tools strukturell nicht ansetzen können:

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Ergänzung, kein Ersatz

Generische Plattformen vermitteln allgemeines Fachwissen. MeNota® schult Ihr Team gezielt im Umgang mit Ihrem Sepsis-Workflow und Ihrem QS-Sepsis-Prozess – inklusive leitliniengerechter Spezialfälle wie der chronisch-akuten Verschlechterung (Delta-SOFA), die generische Rechner in der Regel nicht abbilden.

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Ihre eigene SOP & ABS-Fibel

Institutioneller Content Ihres Hauses – etwas, das eine generische Plattform grundsätzlich nicht bereitstellen kann.

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Gezielt auf QS-Sepsis gemappt

Kein allgemeines Lern-Tool, sondern direkt auf die seit 1.1.2026 verbindliche Schulungsverpflichtung zugeschnitten – relevant für Ihre IQTIG-Dokumentation.


Was kostet übersehene Sepsis auf der Normalstation?

Auf der Intensivstation wird Sepsis in aller Regel erkannt und korrekt kodiert – dort besteht kaum Erlöspotenzial durch besseres Screening. Anders auf Normalstation und in der Notaufnahme: Hier wird eine beginnende Sepsis häufig übersehen oder unvollständig dokumentiert, weil die einzelnen Anzeichen für sich betrachtet unauffällig wirken.

Ein typischer Fall: vier milde Einzelbefunde

Patientin, 72 Jahre, Aufnahme über die Notaufnahme mit Fieber, Husten und einem Infiltrat im Röntgen-Thorax – Verdacht auf Pneumonie. Vier Organbefunde, jeder für sich genommen wenig auffällig:

OrgansystemBefundSOFA-Punkte
NiereKreatininanstieg auf 1,4 mg/dl1
ZNSSomnolenz, Verwirrtheit (GCS 13)1
RespirationLeichte hypoxische respiratorische Insuffizienz1
GerinnungThrombozytopenie (135 G/l)1
Gesamt4

"Kreatinin etwas erhöht, vielleicht Dehydration." "Etwas verwirrt, vielleicht erschöpft." "Der Sauerstoffbedarf passt zur Pneumonie." Einzeln betrachtet löst möglicherweise keiner dieser Befunde eine Reaktion aus. Erst der SOFA-Score als systematische Gesamtbeurteilung macht das Muster sichtbar: vier Organsysteme betroffen, SOFA 4 – Sepsis-3-Kriterien erfüllt.

Dieselben Befunde, zwei Kodierungswege

KodierungDRGErlös
Hauptdiagnose Pneumonie (J18.1) – Sepsis nicht erkanntE77Dca. 5.698 €
Hauptdiagnose Sepsis (A41.9) – vollständig dokumentiertT60Cca. 9.795 €
Differenzca. 4.097 €

Quelle: Definitionshandbuch aG-DRG 2025 (Band 1, ADRG E77; Band 4, ADRG T60), InEK Fallpauschalenkatalog 2025 Anlage 1, Landesbasisfallwert Niedersachsen 2025 (4.386,27 €, ohne Ausgleiche). Erlöse vor Pflegebudget und Zu-/Abschlägen – orientierende Illustration, keine Rechtsberatung. Exakte Analyse durch Ihr Medizincontrolling empfohlen.

Wichtig: Erkennen allein reicht nicht Wird nur die Hauptdiagnose auf Sepsis geändert, ohne die Organdysfunktionen vollständig zu dokumentieren, kann das Ergebnis sogar schlechter ausfallen als die ursprüngliche Pneumonie-Kodierung (ca. 829 € weniger). Der Mehrerlös entsteht ausschließlich durch vollständige, strukturierte Dokumentation aller Organdysfunktionen – genau das unterstützt systematisches Scoring und Screening.

Hochrechnung: Haus mit 400 Betten

ParameterAnnahmeWert
Grauzonen-Fälle Pneumonie/Sepsis auf Normalstation pro Jahrohne Organersatzverfahren, konservativ~40 Fälle
Mehrerlös bei vollständiger Sepsis-KodierungE77D → T60Cca. 4.097 €/Fall
Erlöspotenzial gesamtca. 164.000 €/Jahr
MeNota® Enterprise M (300–600 Betten)4.990 €/Jahr
Potenzieller ROIca. 33:1

Fallzahl-Annahme orientierend; exakte Validierung durch Ihr Medizincontrolling (z. B. §21-Abfrage) empfohlen.


Einfach. Ohne IT-Projekt.

Die Krankenhaus-Lizenz ermöglicht die Bereitstellung institutioneller Referenzinhalte für alle Mitarbeitenden – über einen Login mit E-Mail und Passwort, ohne App-Store-Kauf, ohne KIS-Integration.

Team
990 €
pro Jahr
Bis 20 Nutzer
Ideal für eine Abteilung
Enterprise M
4.990 €
pro Jahr
Unbegrenzte Nutzer
300–600 Betten
Enterprise L
7.990 €
pro Jahr
Unbegrenzte Nutzer
> 600 Betten

Alle Preise zzgl. MwSt. Individuelle Angebote und Pilotprojekte auf Anfrage.

Zum Vergleich Die MeNota® Krankenhaus-Lizenz kostet weniger als ein zusätzlicher Arbeitstag einer Assistenzärztin – und unterstützt ein System, das bei jedem korrekt codierten Sepsis-Fall ein Vielfaches davon zurückbringt.

Kontakt & Pilotprojekt

Interessiert an MeNota® für Ihre Einrichtung? Sprechen Sie uns an – wir bieten ausgewählten Kliniken einen kostenlosen 90-Tage-Pilot an.